Programm 2017 - page 4

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DIE FELDENKRAIS-METHODE
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Moshé Feldenkrais
Dr. Moshé Feldenkrais (1904–1984) verließ bereits als Jugendli-
cher seine russische Heimat, um in Palästina beim Aufbau des
Landes mitzuwirken. Von 1928 bis 1938 lebte er in Frankreich, wo
er in angewandter Physik promovierte. Schon früh beschäftigte er
sich mit asiatischen Kampfsportarten, war der erste europäische
Träger des Schwarzgurtes und gründete den ersten Jiu-Jitsu-Ver-
ein in Frankreich. Mit dem Thema „Bewegung“ beschäftigte er
sich Zeit seines Lebens. Eine eigene Knieverletzung führte ihn zur
Erforschung des Zusammenhanges zwischen Bewegung, Denken,
Sinnesempfindung und Emotion. Seine hier gewonnenen Erkennt-
nisse haben ihn zu dem ganzheitlichen Ansatz der FELDENKRAIS-
Methode
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geführt, die er in zahlreichen Publikationen und Vorträ-
gen darlegte.
Darin untersuchte er die Art und Weise, in der das Nervensystem
die Arbeit der Muskeln und des Skeletts mit der Anpassungsfähig-
keit des Menschen verknüpft, um sich in der physikalischen, sozia-
len und kulturellen Welt zurecht zu finden. Als promovierter Physi-
ker beobachtete er die Gesetzmäßigkeiten der Bewegung und der
Organisation des Menschen im Schwerefeld und verknüpfte diese
mechanischen Gesetze mit denen der evolutionären Entwicklung
des Menschen. Um diese Erkenntnisse zu verbreiten leitete er drei
Ausbildungen in Israel und den USA, gründete in Israel ein eige-
nes Institut und arbeitete u.a. mit Ben Gurion, Yehudi Menuhin,
Karl Pribram, Margret Mead und Heinrich Jacoby zusammen.
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