15.04.2013 Unser Haus – eine Reise in die Vergangenheit

Unverhofft kommt oft - nicht immer - aber doch manchmal:

Der Relaunch einer Webseite macht zunächst einmal sehr viel Arbeit, bringt aber auch so manche Perle zum Vorschein ... Denn nicht nur wir sondern auch andere haben sich wohl intensiv in den letzten Wochen mit unserem Ort in Mechernich- Vussem befasst. So stießen wir eher zufällig auf ein aktuelles Dokument, das anschaulich und bebildert die einhunderfünfzigjährige Geschichte unseres Hauses beschreibt.

Von der Dorfgaststätte zum Feldenkrais Zentrum

gaststaette-1.jpg gaststaette-2.jpg

Der Autor, Albert Velser, ist Vorsitzender des Vussemer Geschichtsvereins und hat bereits ein Buch zur Geschichte des Ortes veröffentlicht.

18.05.2013 Karen Schmidt-Paas – Ein Portrait (Teil 1 –„Wie ich Feldenkrais entdeckte“)

karen_6.jpg Karen_0.jpg

Die Idee zu diesem Portrait stand schon länger auf meiner Agenda. Wunsch und dessen Umsetzung sind bekanntlich oft zweierlei Schuh, und da Karen Schmidt Paas nicht unbedingt zu den Personen zählt, die laut „Hier“ rufen, wenn ein Aufnahmegerät und Mikrophon in ihrer Umgebung aufgebaut wird, brauchen manche Dinge eben ihre Zeit. Das Interview, dass Inga und ich mit Chava Shelhav über Child´Space für die Mai-Ausgabe des Forums führten, war dann ein willkommener Anlass, auch einmal die andere Seite der Leitung des Feldenkraiszentrums ins rechte Licht zu setzen. Was dann bei unserem Treffen Ende April in Köln zutage trat, bot so viel Stoff aus über 30 Jahren Feldenkais-Geschichte in Deutschland, dass wir dies für unsere Leser in einer mehrteiligen Serie aufrollen wollen.

Frage: Karen, du zählst in Deutschland zum Urgestein der Feldenkrais-Szene, die seit den frühen 80er Jahren kontinuierlich auf diesem Gebiet tätig ist. Was hast du vorher beruflich getan?

Karen: Nach der Schulzeit habe ich eine Ausbildung als Krankengymnastin absolviert. Im Anschluss bin ich dann Anfang der 60er Jahre für ein Jahr mit einen Stipendium in die USA gegangen, um dort als Krankengymnastin zu arbeiten. Anschließend habe ich in München gearbeitet, war dann in Bogota/Kolumbien. Ich habe meine Kinder bekommen und eine berufliche Auszeit genommen. 1974 habe ich dann wieder angefangen als Krankengymnastin zu arbeiten im Zentrum für Frühkinderförderung in Neuss, im Rheinland.

Frage: Wie entstand denn dein Interesse an diesem Beruf?

Karen: Eigentlich bin ich durch meine Mutter darauf gekommen. Sie meinte wohl, dass ich eher für eine praktische Ausbildung geeignet sei. Ich selbst hätte vielleicht gern Medizin studiert. Im Nachgang war die Entscheidung aber wohl richtig eine Ausbildung im medizinisch-sozialen Bereich zu absolvieren.

Frage: „Zentrum für Frühkinderförderung“ – das hört sich für die frühen 70er Jahre recht fortschrittlich an?

Karen: Ja, das Konzept der Einrichtung, bei der ich ab 1974 wieder arbeitete, war vergleichsweise modern – es erfasste alle Risikokinder wie Zwillingsgeburten, Frühgeburten, Kaiserschnitte, die alle medizinisch untersucht wurden. Gab es dabei Auffälligkeiten, wurden sie im Zentrum behandelt.

Frage: Ende der 70er Jahre sind ja auch in Deutschland die ersten Bücher von Moshe Feldenkrais erschienen. Bist du durch sie auf das Thema Feldenkrais aufmerksam geworden?

Karen: Nein, nicht wirklich – die Bücher entdeckte ich erst in späteren, den 80er Jahren. Ich bin in diesen Jahren mehrfach auf das Thema Eutonie angesprochen worden – zum einen durch meine Tante, die auch Krankengymnastin war. Gerda Alexander, die diese Methode entwickelt hatte, war zudem eine Jugendfreundin meines Vaters und meines Onkels. 1980 nahm ich dann mit Sigrid Dahm an einem Eutoniekurs bei Bremen teil, den wir in dem darauf folgendem Jahr wiederholten. Und bei diesem Kurs kam ich dann erstmal auch mit dem Thema Feldenkrais in Berührung, wo Kursteilnehmer sich ganz enthusiastisch über die Methode äußerten. Und das machte mich natürlich neugierig.

Frage: Also vollzog sich die Verbreitung damals eher durch Mund-zu-Mund-Propaganda?

Karen: So in der Art, ja. Und das klappte auch ganz gut. Anne Wechmann, die mit Beatriz Walterspiel und Petra Koch damals die Ausbildung in Amherst absolvierte, hat 1981 in Hamburg im Gemeindezentrum einen Workshop mit Chava Shelhav organisiert, bei dem bereits 80 Leute waren. Das zweite Mal war ich dort mit Petra Zinke bei diesem Workshop, die mit mir beim Zentrum für Frühförderung arbeitete. Und da entstand bereits die Idee, auch in NRW einen Feldenkrais Workshop zu machen.

Frage: Und das Erlebnis in Hamburg war dann so prägend, selbst etwas auf die Beine zu stellen?

Karen: Ja, unsere ersten beiden Workshops 1982/83 haben wir dann in Neuss und Düsseldorf abgehalten, bevor wir mit der ersten Ausbildung 1984 begannen.

Frage: Wie habt ihr diese Veranstaltungen denn beworben?

Karen: Alles war noch sehr rudimentär, sehr einfach. Es gab damals weder einen Verband oder eine Zeitschrift wie das Feldenkraisforum. Moshe hielt aber 1981 einen Kurs in Freiburg mit 300 Leuten ab, der sehr prägend war für Deutschland. Für unseren Workshop schalteten wir Anzeigen in der Fachzeitschrift für Krankengymnastik – was die Seminare aber letztlich wirklich ins Rollen brachte war Chavas damaliger Ehemann, Herr Silberbush. Zunächst hatten wir nämlich nur 26 Voranmeldungen. Chava war darüber etwas enttäuscht, weil sie natürlich ähnliche Zahlen wie in Hamburg erwartete. Es war schließlich tatsächlich ihr Ehemann, der sie zum Kommen überredete, am Ende hatten wir 36 Teilnehmer und so begann auch meine Laufbahn als Feldenkrais Veranstalter.

23.05.2013 Karen Schmidt-Paas – Ein Portrait (Teil 2 –„Die Feldenkrais Roadshow Wanderjahre“)

Als Karen im Rheinland ihre ersten beiden Feldenkrais Workshops organisierte, startete in München 1983 das erste deutsche Feldenkrais Training unter der Leitung von Gaby Yaron und Chava Shelhav.

Karen_4.jpg Karen_3.jpg

Karen: Als die Ausbildung in München begann, wurden in den ersten beiden Jahren dort wohl nur Videos gezeigt – Filme, die in den ersten beiden Jahren des Amherst Trainings entstanden waren. Chava war mit diesem Konzept nicht einverstanden und wollte eine andere Form des Trainings. Sie fragte mich, ob ich in NRW nicht auch eine Ausbildung organisieren könne. Wir haben dann immer wieder telefoniert, weil ich für sie ja zuvor die Workshops organisiert hatte. Ich habe dann entschieden, es mit der Ausbildungsorganisation zu versuchen.

Frage: Das klingt aber mutig, wenn man logistisch und organisatorisch noch nie so etwas gemacht hat! Das ist ja doch ein Sprung ins kalte Wasser.

Karen: Ja, das war ziemlich mutig! Ich bin dann zu Chava nach München gefahren und habe gesagt, dass ich es wagen würde. Die Bedingung war nur: wir machen es gemeinsam und ich wollte es in einer ländlichen Umgebung machen.

Frage: Aber bis auf die Trainerin gab es ja nichts! Keinen Raum, keine Infrastruktur! Wie hast du denn überhaupt einen Platz für die Ausbildung gefunden?

Karen: Ja, das war noch mutiger! Wir haben mit der ersten Ausbildung im Herbst 1984 zunächst in Willingen im Sauerland angefangen – einige der Teilnehmer kamen aus den ersten beiden Workshops wie meine Freundin Barbara Köhler, Petra Zinke Wolter vom Frühförderzentrum in Neuss, Susanne Schönauer aus Berlin, die nun selbst Trainerin ist und ich selbst ja auch. Zunächst habe ich einfach herum telefoniert, um einen Ort zu finden. Ich wollte ein ländlich gelegenes Hotel, wo 30 Leute leben können - mit Vollpension und einem Saal für die Ausbildung. Der Saal in Willingen befand sich im Speisesaal eines Kindererholungsheims in der Nähe des Hotels. Wir mussten also täglich vom Hotel aus zu diesem Heim den Hügel herauf. Damals gab es eine markante Begegnung mit einem Kind und dessen Mutter, die nebenan wohnten. Als das Kind die Mutter fragte, warum wir denn morgens, mittags und abends immer zwischen Hotel und Heim pendelten, lautete die Antwort der Mutter lakonisch: wir seien wohl Mitglieder einer neuen Sekte.

Frage: Feldenkrais hatte damals wohl noch einen echten Exotenstatus?

Karen: Ganz sicher, und wir wurden ja auch durchaus kritisch beäugt. Das zweite Ausbildungssegment war zwar auch noch in Willingen, aber in einem anderen Stadtteil, in einem anderen Hotel. Nach Willingen zogen wir im zweiten Ausbildungsjahr weiter nach Stapelage in ein evangelisches Bildungszentrum – bei Detmold in Ostwestfalen - vom Ausbildungssaal sahen wir auf das Hermanns-Denkmal im Teuteburger Wald.

Frage: Das hört sich wie ein Feldenkrais Wanderzirkus an?

Karen: Ja, die zweite Ausbildung, die 1986 begann, starteten wir bereits mit 60 Teilnehmern in Badenweiler bei Freiburg. Dort sind wir aber auch nur einmal geblieben. Den Rest der zweiten Ausbildung verbrachten wir in Freiamt im Touristikzentrum, nördlich von Freiburg.

Frage: Und das immer noch mit dem Konzept Ausbildung plus Vollpension?

Karen (lachend): Oh Gott bewahre, nein – das war nur am Anfang. Einmal und nie wieder – bei so einem hochgradig individuellen Lernprozess, den du organisieren sollst, kannst du nicht auch noch alle individuellen Wünsche im Stil eines Hotel- und Restaurantbetriebes erfüllen. Bereits nach Willingen gingen wir auf das Konzept der Selbstversorgung der Teilnehmer über, was sich bis heute ja auch bewährt hat.

Frage: Du wolltest doch ursprünglich nur deine eigene Ausbildung organisieren. Warum bist du dann weiter am Ball geblieben?

Karen: Gute Frage! Nun, ich verstand mich mit Chava recht gut, außerdem nahm ja die Zahl der Ausbildungsinteressenten in jenen Jahren deutlich zu. Und es machte mir ja auch Spaß, mir macht der organisatorische Teil auch Freude. Ich habe dann im Frühförderungszentrum in Neuss aufgehört und mich ganz auf die Feldenkrais Arbeit konzentriert.

Frage: Und ihr seid weiter zigeunert?

Karen: Ja, Chava hatte in Israel die Idee, dass wir auch Workshops anbieten sollten. Aber es brauchte ja jemand in Deutschland, das vor Ort zu organisieren. Wir haben dann mit einigen Workshops und der dritten Ausbildung 1990 in Hohenstein bei Bad Schwalbach und später Kelkheim bei Frankfurt begonnen. Mein Mann Dieter hat mir in der Zeit schon sehr geholfen, dass logistisch zu meistern. Wir mussten ja das ganze Material – Fernseher, Skelett, Lagerungsmaterial, Liegen – immer von Ort zu Ort in einem Lieferwagen transportieren. Das wurde auf Dauer doch zu anstrengend und wir begannen, die Suche nach einem dauerhaften Domizil.

05.06.2013 Karen Schmidt-Paas – Ein Portrait (Teil 3 –„Unser Haus“)

Die Ursprünge des Hauses in Mechernich-Vussem, das 1992 zum Feldenkraizentrum wurde, reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Auf diese Ursprünge haben wir bereits in einem Artikel vom 15.04.2013 unter Verweis auf einen Aufsatz des Lokalhistorikers Albert Velser aufmerksam gemacht. In diesem Teil des Interviews berichtet Karen aus ihrer Perspektive von der Suche nach einem dauerhaften Domizil für ihre Feldenkraisarbeit.

Karen: Damals (1990/91) kam meine Freundin Barbara Köhler und ich auf die Idee, ein Haus zu suchen. Wir teilten uns die Suche auf. Ich schaute im Raum Düsseldorf, am Niederrhein und im Bergischen Land und sie im Kölner Raum und der Eifel. Es war nur klar, das wir in jedem Fall in einer ländlichen Umgebung bleiben wollten.

Frage: Eure Trainings fanden ja von Anfang an – salopp gesagt – in der Provinz statt. Was sprach denn für diesen ländlichen Raum?

Karen: Das war eine ganz bewusste Entscheidung von mir. Chava hätte die Ausbildung lieber in einer Großstadt angesiedelt. Ich empfand dagegen, dass die Ruhe des Landlebens eine Grundvoraussetzung für diese Art des intensiven Lernens sei. Die Stadt und deren Reize lenken einfach zuviel ab. Die Abgeschiedenheit bot auch eine gute Voraussetzung zur Intensivierung gruppendynamischer Prozesse. Schließlich lebten, wohnten und arbeiteten die Teilnehmer kontinuierlich bestimmte Abschnitte des Jahres zusammen. Und zum anderen sind auch die Unterkünfte in diesen Regionen einfach preiswerter.

Frage: Und wie seid ihr fündig geworden?

Karen: Das ging eigentlich recht schnell. Barbara Köhler rief mich eines Tages an und sagte, sie habe in der Zeitung ein recht interessant klingendes Inserat gelesen von einem leer stehenden Gasthof in Mechernich-Vussem. Wir sind dorthin gefahren und trafen dort den Geschäftsführer des Verkäufers, der bereits zuvor etliche Interessenten empfangen hatte. Das Gebäude gefiel Barbara und mir, und wir vertieften uns sogleich in mögliche Umbaupläne. Für den Geschäftsführer waren das alles böhmische Dörfer – er konnte sich überhaupt nicht vorstellen, dass wir Frauen das auch umsetzen wollten.

Frage: Für ihn wart ihr wohl rechte Exoten?

Vussem_1.jpg Vussem_2.jpg

Karen: Ja, ganz sicher. Wir haben das aber schell fix gemacht und meine Cousine und deren Partner haben die ersten Pläne für den Umbau erstellt. Bis zum Sommer 1991 hatten wir alle Baugenehmigungen zusammen und wir eröffneten dann das Haus 1992. Während des Umbaus besuchte mich mein Bruder aus Italien. Er schaute sich die Pläne an und wies gleich darauf hin, dass unser Grundstück eigentlich zu klein sei, um dort die geplante Terrasse und Außengestaltung des Gartens realisieren zu können. Also mussten wir auch das hinter dem Haus liegende Grundstück erwerben. Später – etwa 1993 – kaufte ich noch den rechts neben dem Gasthof liegenden Bungalow, um dort Zimmer für das Ausbildungsteam oder Studenten unterzubringen.

Frage: Als ihr 1992 eure Ausbildungen dort aufnahmt, muss das für die Bewohner eines kleinen Eifeldorfes wie Vussem merkwürdig gewesen sein – eine Art Ufo?

Karen: Ja, wir waren in der Tat fast Außerirdische, die dort landeten. Und weil sich niemand so recht etwas unter Feldenkrais vorstellen konnte, gab es anfangs natürlich die wildesten Gerüchte: Das reichte von der Vorstellung eines Edelpuffs für das in der Eifel stationierte Militär, einem Asylantenheim bis zu einer Dependance der Klinik in Marmagen.

Frage: Wie hat sich denn der Kontakt zu den Einheimischen entwickelt?

Karen: Das ging eigentlich wie von selbst. So haben wir z.B. ja auch unsere Hausmeisterin Sigrid Klein, die in Vussem lebte, entdeckt. Sie bemerkte eines Tages die Umbauarbeiten, nahm Kontakt auf und bot ihre Hilfe für den Putzdienst an. Andere wiederum boten Unterkünfte für unsere Studenten und Workshopteilnehmer an. Wir mussten also niemals inserieren, um diese Kontakte und diese Dienstleistungen aus der Region zu bekommen.

Frage: Also stellt das Feldenkraiszentrum auch einen Wirtschaftsfaktor für den Ort da?

Karen: In gewisser Weise schon – seit 20 Jahren werden ja alle unsere Teilnehmer vor Ort untergebracht. Und weil das Haus so groß ist, haben wir es zum Teil zeitweise auch an andere Anbieter aus dem Bereich der Körperarbeit vermietet, deren Teilnehmer ja auch vor Ort übernachten. Und beim Umbau haben wir auch Handwerker und Baufirmen aus der Region beauftragt.

Frage: Gibt es andere Häuser, die in dieser Form dezidiert für die Feldenkrais-Arbeit eingerichtet wurden?

Karen: In Deutschland ist mir nichts Vergleichbares bekannt – vielleicht gibt es etwas in der Art im Ausland? In punkto Ausstattung mit Lagerunsgsmaterialien, Liegen, Bibliothek usw. dürften wir national sicher führend sein.

11.02.2013 Neuss XIV – Von San Francisco nach Mechernich, via Neuss und Hilden

In der letzten Woche begann im Feldenkraiszentrum Mechernich/Vussem die neue Ausbildung mit Chava Shelhav als Educational Director. Bei weit über 30 Anmeldungen sind erstmals rund 30 % der Teilnehmer Männer – eine beachtlicher Anteil, der zeigt, dass nun vielleicht auch diese Bevölkerungsgruppe verstärkt den Weg der Körperarbeit für sich entdeckt hat.

Dass die Ausbildungen in der Eifel unter dem Etikett NEUSS deklariert werden, wird den einen oder anderen sicher überraschen, zumal - wenn er sich zur Teilnahme an einem Seminar entscheidet - bei einem Büro in Hilden anmelden muss.

meike-1.jpg meike-2.jpg

Aufklärung über diesen Ortswirrwarr brachte unser letztes Arbeitstreffen am 31. Januar in Hilden. Im vierteljährlichen Turnus treffen sich dort Karen Schmidt Paas, Inga Paas, meine Wenigkeit mit Meike Haar, die im dortigen Büro die organisatorischen Fäden für die Seminare und Ausbildung in Mechernich in den Händen hält. Dort gehen Anmeldungen und Anfragen ein, von dort werden die Bestellungen aus dem Shopbereich abgewickelt. Mehr noch: auch von Hilden aus werden die Ausbildungen von Petra Koch in Hamburg und Beatriz Walterspiel in Bad Tölz sowie Barcelona verwaltungstechnisch betreut. Viele kennen Meike sicherlich in Form von Briefen, Emails oder als Stimme am Telefon. Da aber längst nicht alle das Gesicht zu dieser Stimme vor Augen haben, fügen wir hier ein paar Fotos von diesem Arbeitstreffen mit ein. Auch künftig wird Meike Euch in allen Fragen, welche die Seminare und Ausbildung betreffen, kompetent Auskunft geben und gerne beraten.

Das Büro in Hilden besteht seit 2004, in den Jahren zuvor wurde es in Neuss geleitet. Weltweit werden die Ausbildungen in Anlehnung an die Trainings von Moshe Feldenkrais – wie San Francisco (1975-78) und Amherst (1981-84) nach dem Ort des Trainings benannt. Im Fall NEUSS war dies stets ein wenig schwierig, denn nur das Organisationsbüro befand sich in den ersten Jahren in Neuss und gaben der Ausbildung den Namen. Bevor mit dem Haus in Mechernich–Vussem 1992 endlich ein eigener Veranstaltungsort etabliert werden konnte, fanden die ersten 3 Trainings ab 1984 an verschiedenen Orten in Deutschland statt. Erst mit NEUSS IV haben die Ausbildungen in Mechernich endlich ein dauerhaftes und extra für die Feldenkraismethode konzipiertes Domizil gefunden.

Neben diesen „Reisenotizen“ brache das Arbeitstreffen natürlich auch ein paar Ergebnisse, von denen hier einige noch kurz skizziert sein sollen.

meike-8.jpg meike-7.jpg

Das vergriffene Buch von Chava „Die Entdeckung der inneren Ordnung“ wird derzeit redaktionell und gestalterisch komplett überarbeitet und erscheint voraussichtlich im März. In den nächsten Tagen werden wir ein Interview mit Chava erarbeiten, das voraussichtlich in der Mai-Ausgabe des Feldenkrais Forums erscheinen soll. Auch die Jahresplanung für 2014 nimmt nun Fahrt auf. Durch einige neue Seminarthemen soll die Attraktivität des Programms erhöht werden – im Gespräch sind derzeit die Themen Feldenkrais und Klavier sowie Feldenkrais und Golf. Wir würden uns freuen, von Euch ein feedback auf das Interesse an solchen Themen zu erhalten. Gerne setzen wir uns auch mit Projektideen und Vorschlägen auseinander.

2013 – Ein Ausblick !

Das Jahr neigt sich dem Ende und es bietet sich an, einen Ausblick auf das kommende Jahr zu wagen. Im Februar beginnt die vierzehnte Ausbildung in Mechernich mit Dr. Chava Shelhav als Educational Director. Hinter dieser eher nüchtern wirkenden Zahl einer Ausbildungsankündigung steckt jedoch weit mehr – es bedeutet zugleich 30 Jahre Kompetenz und Erfahrung in der Vermittlung einer Methode. Keine andere Ausbildungs-Institution in Deutschland kann auf vergleichbar lange Geschichte zurückblicken.

1984 begann die erste Ausbildung von Chava Shelhav, die auf Initiative von Karen Schmidt Paas nach Nordrhein-Westphalen kam. Gemeinsam haben beide Frauen, die heute noch an der Spitze des Feldenkraiszentrums stehen, 1982 den ersten Intensivkurs in dieser Region abgehalten. Indem beide Frauen ihr administratives und pädadagogisches Wissen bündelten, schufen sie eine wichtige Vorraussetzung zur Verbreitung der Feldenkrais Methode in Deutschland. 1984 – man muss sich dies noch einmal vergegenwärtigen – gab es in Deutschland weder einen Verband, Zeitschriften, Newsletter und nur einen anderen Ausbilder. Wenn im Februar die neuen Studenten mit ihrer Ausbildung beginnen, werden einige darunter sein, die noch gar nicht geboren waren, als Chava Shelhav und Karen Schmidt Paas ihre ersten Programme auf den Weg brachten.

karen-schmidt-paas-215px.jpg chava-shelhav-215px.jpg

30 Jahre Lehrerfahrung - die Lebensspanne einer gesamten Generation – sind auch Anlass, ein Résumé zu ziehen. Eingedenk von Moshes Postulat des lebenslangen Lernens sind auch wir gehalten, uns neuen Erfahrungen und Herausforderungen zu stellen, um die Feldenkrais-Methode angemessen, ambitioniert und zukunftsweisend aufzubereiten und zu vermitteln. Die Neugestaltung unseres Jahresprogrammheftes 2013, vor allem aber der Relaunch der Webseite ist dafür sichtbarer Ausdruck. Auch die Feldenkraisbibliothek, die nun online geht und das weltweit umfassendste Nachschlagewerk zum Thema darstellt, entstand vor dem Hintergrund, diesem Résumé einen sichtbaren und konkreten Ausdruck zu verleihen.

Vom 12. bis 20. Januar unterrichtet Chava Shelhav ihre Masterclass. Das zweiteilige Programm – Co-Referent ist der Kinderkardiologe Dr. Assa Sagi - bietet Feldenkraislehrern und auch Studenten eine der weltweit immer seltener werdenden Gelegenheit eine der persönlichen Assistenten von Moshe Feldenkrais in ihrer Arbeit kennenzulernen. Auch wer noch gar keine näheren Erfahrungen mit der Methode und dem Feldenkraiszentrum gemacht hat, erhält dazu die Gelegenheit. Während der Masterclass wird der Abend des 18. Januar ab 19 Uhr zum Haus der offenen Tür und ermöglicht ein Kennenlernen von Chava Shelhav, Karen Schmidt Paas und ihrem Team. Bei freiem Eintritt wird zudem eine Tanzperfomance von Sharon Hilelli, der Frau von Dr. Assa Sagi, geboten. Nutzen Sie die Gelegenheit – wir freuen und auf ihr Kommen!

29.6.2014 Na LOGO! – Die Sache mit dem Zeichen

Manche haben es vielleicht schon bemerkt: das Feldenkraiszentrum hat ein neues Logo, das nun Webseite, Infobrief und Geschäftspapier und künftig auch das Programmheft zieren wird. Was scheinbar so simpel daherkommt - zwei geschwungene, sichelförmige Linien laufen aufeinander zu und formen ein Oval, ohne dass sich die Linien berühren – hat uns einige Mühen und schlaflose Nächte bereitet. Und in der Tat: ein schlüssiges Zeichen für die Methode und das Feldenkraiszentrum zugleich zu finden, erwies sich schwerer als ursprünglich gedacht. Schon seit längerem waren wir mit dem alten Logo unzufrieden. Das Strichmännchen unter der stilisierten Dachkappe eines Hauses wirkte in der Tat eher eingezwängt. Das emanzpatorisch-befreiende Potential der Methode war darin kaum sichtbar, und so verzichteten wir bereits bei der Produktion für das Programmheft 2014 auf das alte Zeichen.

Das neue Logo stellten wir erstmals im Mai im Rahmen unseres Marketing-Seminars in Mechernich vor. Es diente für die Workshopteilnehmer als eines der Beispiele, wie visuelle Konzepte als Transportmittel für Inhalte und Zeichen als besondere Form sematischer Verdichtung genutzt werden können. In unserem Fall steht der Schwung der Linienführung natürlich für zwei Grundaxiome der Feldenkrais Lehre: Bewegung und Dynamik. Und diese Bewegung vollzieht sich nicht singulär, sondern ist in Bezug zu anderen Bewegungen zu sehen, die zusammen genommen neue Formen eröffnen. Kulturhistorisch und ikonographisch gibt es für das Oval verschiedene Bedeutungsebenen, sie reichen von Symbol des Weiblichen, der Gebärmutter bis Obdach und Schutz. Für uns ist das Haus in Mechernich auch ein Ort, wo ein geschützter Raum für diese Form des Lernens geboten wird. Das Oval mit seinen geschwungenen Linien ist dabei aber nicht geschlossen, sondern offen und dynamisch. So präsentiert sich das Feldenkraiszentrum im Frühsommer 2014

Englische Version

April 15, 2013 - Our house - a journey through the past

While doing the relaunch of our website we found this recent document on the internet covering 150 years of history of our house. Originally a village inn for decades it turned into the Feldenkraiszentrum 20 years ago. Though the text is in german the photos might give you an impression.

Von der Dorfgaststätte zum Feldenkrais Zentrum

May 18,2013 Karen Schmidt-Paas – a Portrait (Part 1: „Getting intoduced to Feldenkrais“)

The idea for this portrait has been on my mind for quite awhile. As Karen Schmidt-Paas never has been a person eager for public perfomances and prefering a background job, this story needed its time to get on. The interview Inga and myself did with Chava Shalhav on her Child´space method for the actual May-issue of the Feldenkrais Forum gave us a good opportunity to cover Karen´s work as director of the Feldenkraiszentrum as well. When we met in Cologne late in April we heard so many new things about 30 years of Feldenkrais history in Germany that we decided to share this with our readers in a multipiece story.

Question: Karen – you are one of the founding members of the Feldenkrais scene in Germany, working continuously on this subject for more than 30 years. What has been your profession before becoming a Feldenkrais practitioner?

Karen: Well, after school I started a training to become a physiotherapist. After graduation I got a grant for a year to work as a pyhsiotherapist in the USA - this was back in the very early 60s. Later on I continued working in Munich before living in Bogota/Columbia for a couple of years. I beared my kids and took a time out from my job. In 1974 I started again working as physiotherapist at the „Zentrum für Frühkinderförderung“ (center for babies advancement) in Neuss, Germany.

Question: What was the reason for becoming a physiotherapist?

Karen: Well, basically my mother was the reason for this. She thought it might the best for her daughter to receive a more practical professional ....

May 23,2013 Karen Schmidt-Paas – a Portrait (Part 2: „The Travelling Feldenkrais Roadshow“)

While Karen was organizising her early workshops in Neuss and Düsseldorf the first Feldenkrais training in Germany startet in Munich in 1983 – directed by Gaby Yaron and Chava Shelhav.

Karen: The Munich training basically presented only videos – films shot during the Amherst training in 1980/81. Chava wasn´t happy about this concept and wanted another format for the education. As I already had presented her workshops she called me and asked if I would be interested in setting up a training in Northine-Westphalia. Finally I agreed to do so.

Question: That sounds courageous, a plunge in at the deep end?

Karen: Yeah! That was pretty courageous indeed. I travelled to Munich to meet Chava, telling her that we could go for it on condition that we do it together and that the training should be set up in a rural area.

Question: But there was nothing except an educational director! No place, no infrastructure! What did you do to find a place for the training?

Karen: Yes, this was even more courageous! We startet our first training in autumn 1984 in Willingen / Sauerland – some of the participants had already been to my first workshops e.g. my friend Barbara Köhler, Petra Zinke Wolter (Zentrum für Frühförderung) or Susanne Schönauer from Berlin, who later became a trainer herself. I just called up a lot of places. I wanted a rural hotel, which was suitable for at least 30 people, full board and a hall for our exercises. The hall for our training was outside the hotel, in a recreation home for children. We went up the hill there daily several times and I remember meeting a kid with her mother talking about us. The kid was curious what we were doing and her mother finally told her that we were members of an obscure new sect.

Question: So Feldenkrais was pretty exotic in those days?

Karen: For sure, and the general public was quite critical or had a reserved attitude towards us at least. The second segment of the traing was still in Willingen, but in another area and a different hotel. During our second year we moved to Stapelage near Detmold in the very east of North Rhine-Westphalia. From our hall we could see the Hermann monument in the Teuteburger Forest.

Karen_1.jpg

Question: This sounds like a travelling Feldenkrais circus?

Karen: Yes, so it was indeed. Our second training starting in 1986 already had 60 attendees. It was set up in Badenweiler south of Freiburg in the Black Forest. From there we moved on our roadshow to Freiamt in the Black Forest where we continued the second training.

Question: Where you still following the concept of training with full board enclosed then?

Karen (laughing): My goodness, no! – That was only in the beginning. This kind of training and learing is highly individual and you can´t satisfy all wishes according to a full operating hotel including restaurant service. Since Willingen our attendees take care for their accomodation and catering on their own and this works pretty well up to this day.

Question: In the first place you only wanted to organize your own training. What made you keep it rolling?

Karen: Good question! Well, I got along with Chava pretty well, and there was an increasing interest in Feldenkrais trainings as well in those days. And I had fun doing it. So finally I quit my job at the „Zentrum für Frühföderung“ in Neuss to work for the Feldenkrais method full-time.

Question: And you Feldenkrais Roadshow kept on rolling?

Karen: Yes, Chava – being in Israel – got the idea, that we should offer workshops as well. But it needed someone in Germany to manage this. So we started with our workshop program next to our third training in Hohenstein near Bad Schwalbach in 1990 before moving to Kelkheim near Frankfurt. My husband Dieter helped a lot in those days. We had to carry all the logistic material– TV monitors, skeletons, mats etc. – from one place to another and where on the road with our van for years. In the long run this was quite exhausting and we began thinking of finding a solid and permanent home for our trainings.

Part 3 of our interview will be online in early June – The story of „Our House“

June 5,2013 Karen Schmidt-Paas – a Portrait (Part 3: „Our House “)

The origins of the house, which became the Feldenkraiszentrum in 1992, were already covered in our news dating April 15, 2013. Local historian Albert Velser told this story from the midst of the 19th century till the opening of the Feldenkraiszentrum in 1992. In this final part of our interview Karen remembers her story of finding the house in the Eifel.

Karen: About 1990/91 my friend Barbara Köhler and myself got the idea, to look for a house for our trainings We split up our search. I was looking in the area around Düsseldorf and Bergisches Land, Barbara was looking in the area around Cologne and the Eifel. In any case we were seaching for a rural place.

Question: Your trainings took place in rural areas right from the beginning. What has been the reason for this choice?

Karen: This was a well-considered decision I had made. Chava would have preferred to settle the trainings in an urban center. From my point of view the quietness of a rural area is much more appropriate to this kind of learning. Living in a city offers much more divertissement. Solitude is also a good way to intensify group dynamics. And another reason is that accomodations up the county are much cheaper.

Question: And how did you found this house in Mechernich-Vussem?

Karen: This happened pretty fast. Barbara Köhler called me up one day. She had found an ad in a newspaper offering this space which has been a former village pub. So we went there together and met the sales manager, who already had contacted various other interested parties before. Once we went into the the buildung Barbara and I began to discuss details of remodeling the buildung for our specific needs. This must have been all Greek for the sales manager and he hardly could believe, that these two woman ever could handle this.

Vussem_0.jpg Vussem_3.jpg

Question: Well, you looked and talked quite exotic for him?

Karen: Yes, you bet! But we adjusted the deal right away and my cousin, an architect, began to make plans for remodeling the house. Till summer 1991 these plans were ready to go and we finally opened the house in 1992. While we were still remodeling the building my brother from Italy visited us. He took a glance at the plans and right away told us that the site we had bought was too small to build a patio and garden as well. So we bought some more property behind the building. Later on – around 1993 – I also bought the bungalow next to the building and we remodeled this for lodging our team or students.

Question: When you began your trainings in this small rural village in 1992 it must have been pretty strange for the local inhabitants?

Karen: Well, in some way we were kind of aliens. The Feldenkrais method was totally unknown as the work we were offering. So in the beginning there were lots of rumors going on, e.g. that we put a brothel for the military service in the Eifel, a home for asylum seekers or a department of a clinic in Marmagen.

Question: How did you get into contact with the local community?

Karen: Oh, this went on very easy. That´s the way how we met Sigrid Klein, who lived in Vussem and became our groundskeeper. When we start remodeling the house she came by and offered her services for cleaning up. Others offered us rooms for our students and workshop attendees.

Question: So the Feldenkraiszentrum also has a certain impact on the local business?

Karen: Yes, in a certain way – for more than 20 years all our worskshop attendees reside in this village. We also engaged local craftsmen and building enterprieses while remodeling the house.

Question: Do you know about any other houses especialley designed for the needs of the Feldenkkrais method?

Karen: In Germany there is nothing similar to Mechernich-Vussem. Maybe there is something similar in foreign countries. I guess we offer quite an advanced level of provision of infrastructure for our clientele.

February 11, 2013 – NEUSS XIV – From San Francisco to Mechernich, via Neuss & Hilden

A week ago our new training startet in Mechernich/Vussem with Chava Shelhav as educational director. With 30 % of the beginners being men, we hope that in the future more and more men will link to this kind of bodywork .

Considering the fact that our seminars are settled in the rural Eifel area and our office being based in the city of Hilden it might be surprising for our readers that our trainigs are named NEUSS. Since the days when Moshe himself held his trainings in San Francisco and Amherst the trainings worldwide are named after the city where these lessons are given. In case of NEUSS this is slightly different because there never had been a training in NEUSS near Düsseldorf. When Karen Schmidt Paas and Chava Shelhav startet their programs in 1984 only the office was settled in Neuss and the first three trainings were held at various places all over Germany. Starting with NEUSS IV in 1992 the trainings found a permanent home in Mechernich /Vussem. The company´s office moved to Hilden in 2004 where it has been ever since.

It´s the place where Meike Haar works, coordinating the seminars and trainings in Mechernich/Vussem and handling our Feldenkrais shop as well. She also does the administration for Petra Koch´s training in Hamburg and Beatriz Walterspiel´s trainings in Bad Tölz and Barcelona. As most of you Meike only know by word of mouth , by teplehone and/or our written correspondence we enclose some fotos on her. Inga Paas took this pictures during our last company meeting on January 31 with Karen Schmidt Paas, Inga, Meike and myself in Hilden. The meeting brought up some new ideas and projects, e.g. an revised and enlarged edition of Chava´s book will be out in March,. In February we do an interview with her to be published in the Feldenkrais Forum in May. We also had some new ideas for seminars in our upcoming program in 2014, in particular we want to offer something on Feldenkrais and Piano and Feldenkrais and Golf. If you have any more ideas or suggestions on this please feel free to give us a response (dengo4u@gmx.de, ingapaas@web.de)

Ausblick!

In February our 14th professional Training will start with Chava Shelhav as educational director. Being in business for decades our institute has now 30 years of experience in teaching the Feldenkrais method. Chava startetd her first training here in 1984 when she came to Germany on the initiative of Karen Schmidt-Pass. Both women, who still are heading the institute, organised their first advanced seminar together in 1982.

By linking their adminstrative and educational skills both of them had an enormous impact on the dissemination of the Feldenkrais method in Germany. In 1984 – there was no guild, magazine, newsletter and only one other trainer in Germany in those days – many of the students starting their training now were not even born, when Karen and Chava startet their first training.

Chava Shelhava also teaches her masterclass on Jan. 12 -20. Assisted by Dr Assa Sagi, a pediatric cardiologist, the program offers a rare opportunity for practitioners and students to experience one of Moshe´s personal assistants live and in person. During the masterclass we also offer a spezial evening with a dance perfomance by Sharon Hilelli, the wife of Dr Assa Sagi, on January 18 at 7 pm (free admission). It´s a good opportunity for those of you to get a first hand impression on out house and the team as well. Take the chance – we look forward to meet you.

June 29, 2014 Logo - The Thing about the right Sign

Some of you might have recognized: it already the Feldenkraiscentre has a new logo – it will grace the website, newsletters and business papers as well as future program brochures. At first glance it looks quite simple – two curved and sickle-shaped lines are forming an oval without the lines touching each other. It took us quite some time to create it. And indeed: Designing a coherent logo for the method as well as the Feldenkraiscentre proved to be a tricky task. We had been quite unhappy with our old logo for quite awhile. The picture of a matchstickman looking wedged beyond his rooftop did not really fit to the liberating spirit of the Feldenkrais method any longer. In May we introduced the new design during our marketing workshop for the first time. We used it as an example to show how visual concepts communicate contents and logos in particular can be used for semantic densification. In our case the curved lines symbolize two major axioms of the Feldenkrais method: Movement and dynamics. Movement is not a singular act but has to be considerd within a complex systems of movements – each movement intertwined with other moverments and always establishing new forms and structures. The icongraphy of art and cultural history offer various levels of meanings of this sign: an emblem of femininity, the womb of a mother or a metpaher for protection and shelter - from our point of view the house in Mechernch is also a protected area

But the oval with its curved lines is not a closed area – it wants to be open and dynamic as well. That´s how the Feldenkraiscentre presents

* zzgl. VersandkostenVersandkosten